Über uns

Der Vorstand

Obfrau Cornelia Reithner

...die mit den Hunden kann.

Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin

Dipl. Hundeverhaltenstherapeutin

Assistenzhundetrainerin seit 2011

Obmann Stv. Leopold Reithner

... der mit den Zahlen kann.



Das Team

in Bearbeitung


Warum noch ein verein?

Diesen Verein zu gründen, bedeutete so viel Arbeit und so viel Verantwortung. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und über ein Jahr mit uns gerungen. Jetzt werden sich manche fragen, wozu einen Verein gründen... sie hat doch davor schon Hunde ausgebildet. Über mangelnde Nachfrage konnten wir nicht klagen. Keine etablierte Assistenzhundeschule kann das, denke ich. Aber da sind wir schon bei einem der vielen Gründe, warum dieser Verein nötig war. Auf diese Art ist es möglich, mehr Assistenzhunde anzubieten. Von Trainern, die ohne den Verein vielleicht nicht tätig wären. Es geht uns aber nicht um Masse, sondern um die Tatsache, dass es Menschen gibt, die seit 4 Jahren oder mehr auf einen Assistenzhund warten oder gar abgelehnt werden, weil sie einen besonders individuell ausgebildeten Hund benötigen.

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Ausbildung von Assistenzhunden ist das Risiko. Es ist nunmal ein Lebewesen und kein "Produkt" wo man einfach zum Hersteller geht und Reparatur oder Ersatz verlangen kann. Manche Hunde scheiden bei der Gesundenuntersuchung mit ca. 1 Jahr aus. Manche Hunde scheiden schon davor aus, weil ihr Wesen nicht geeignet erscheint. Zu diesem Zeitpunkt hat der Hund bereits viele Tausend Euro gekostet, OHNE die Trainerstunden überhaupt zu berücksichtigen. Als Trainer kann man doch auch nichts dafür, wenn dann die Befunde enttäuschend sind. Wir können zwar mit einer sehr sorgfältigen Auswahl der Welpen vielem vorbeugen, aber Garantien gibt es nie. Wenn es ganz blöd läuft, und solche Fälle gab es in Österreich schon einige (!) stirbt der Hund aus welchem Grund auch immer, bevor Spendengelder geflossen sind. Was passiert denn, wenn ein 40.000 Euro teurer Blindenführhund am Tag nach der Teamprüfung stirbt? Das bezahlt niemand! Öffentliche Förderungen und häufig auch Spendengelder erhält man erst einige Zeit nach der Teamprüfung. Da ist der Hund also schon längst bei seinem neuen Besitzer. Nun hat man sein privates Geld und seine Zeit in die Aufzucht des Hundes investiert - und gerade die ersten Monate und die Prüfungsvorbereitung sind ENORM anstrengend - die Zusammenschulung kostet zudem auch einiges an Geld, weil man in der Regel viele Kilometer fahren muss. Passiert das, wenn man Pech hat, öfter - wie soll man das finanziell abfangen? Kalkuliert man einen Servicehund um 20.000,- Euro einmal durch, bleibt kaum genug um überhaupt die Kosten zu decken. Diese Kalkulation finden interessierte Leser hier. Wer sich dieser Aufgabe annimmt, macht es eh nicht wegen des Geldes, aber wir möchten uns auch nicht in Schulden reiten deswegen oder an Stellen sparen, die man für eine vernünftige Ausbildung nicht weglassen kann (bspw. die teuren Fahrten für das Stadttraining). Bestimmt kann das jeder nachvollziehen.

 

Und nun zu dem vielleicht entscheidendsten Hintergrund. Die Preisschere geht ja von Abgabe zum Selbstkostenpreis bis hin zu 30.000,- Euro bei den Assistenzhunden (ausgenommen Blindenführhunde, die sind deutlich teurer). In den meisten Fällen sind die Hunde dann aber noch keine 1,5 Jahre alt. In den meisten Fällen sind sie nicht qualitätsgeprüft oder etwas das dem nahe kommt. In den meisten Fällen übernimmt den Großteil der Arbeit des ersten Jahres sogar noch jemand anderer - nämlich eine Gastfamilie. Wenn ein Unternehmen (Hundeschule) damit Geld verdienen möchte, muss es wahrscheinlich so sein. Wir verstehen das. Aber das ist nicht die Art, wie wir Assistenzhunde ausbilden wollen. Bleibt also nur Plan B, man lagert das Risiko aus und lässt die zukünftigen Assistenzhundehalter den Hund kaufen und damit das Risiko tragen. Auch das ist eine legitime Entscheidung, wenn man die wirtschaftlichen Interessen betrachtet. Aber es ist kein Trend, dem wir folgen wollen.

 

Irgendwann kam uns der Gedanke, das MUSS doch anders gehen. Und wir sind überzeugt, es geht. Wir sind begeistert von der Assistenzhundeausbildung die neue Wege geht und wollen andere ebenfalls davon und damit begeistern.