Häufig gestellte Fragen

Welche Assistenzhunde-bildet Ihr aus?

Grundsätzlich alle außer den Anfalls-warnhunden für Diabetiker oder Epileptiker. Im Gesetz werden diese den Signalhunden zugeordnet.

Servicehunde ?

Servicehunde sind Assistenzhunde für mobilitätseingeschränkte Menschen (wie zB. Rollstuhlfahrer). Ja, wir bilden Servicehunde aus - sie gehören sogar zu unseren Steckenpferden.


Signalhunde für hörbehinderte Menschen ?

Ja, selbstverständlich!

PTBS-Hunde ?

Ja! Unsere sozialpädagogisch oder psychologisch vorgebildeten Trainer nehmen sich dieser Anfragen gerne an. 

AUTISMUS-HUNDE ?

Ja. Bei autistischen Kindern handelt es sich meist um Triaden-Teams aus Hund-Eltern-Kind. Die Kennenlernphase ist deshalb hier intensiver.


Blindenführhunde ?

Die Wartezeit auf einen Blindenführhund beträgt derzeit noch mindestens 4 Jahre. Wir hoffen bald mehr Kapazitäten zur Verfügung zu haben.

Epilepsiewarnhunde ?

Nein. Epilepsiewarnhunde kann man unserer Überzeugung nach gar nicht fremdausbilden. Jede Epilepsie ist anders und was die Hunde wahrnehmen ist noch nicht abschließend wissenschaftlich geklärt.

Diabetikerwarnhunde ?

Da die Ausbildung über Geruchsträger umstritten ist und wir keine diabetischen Trainer im Team haben, bieten wir bis auf weiteres keine Diabetikerwarnhunde an. Das könnte sich aber jederzeit ändern.



Wo bildet ihr aus?

Die Azubis leben bei unseren Trainern zuhause. Diese befinden sich derzeit gehäuft in Niederösterreich, aber auch im Burgenland, in Oberösterreich und an der Grenze zur Steiermark. Bewerbungen nehmen wir aus dem gesamten deutsch-sprachigen Raum (bevorzugt Österreich) entgegen.

Bei welchem Trainer wird "mein" Hund sein?

Wir versuchen die Stärken und Rassevorlieben unserer Trainer, sowie Ihren Wohnort zu berücksichtigen. Natürlich kann nur dort ein Hund einziehen, wo ein Platz frei ist. Beim Erstgespräch können wir diese Frage meistens schon beantworten.


nur Welpen ?

Da wir davon überzeugt sind, dass die Umweltsicherheit und der Grundgehorsam das Grundgerüst für einen guten Assistenz-hund ist, möchten wir von Anfang an Einfluss nehmen können. Der Ankauf direkt vom Züchter ist auf jeden Fall vorgesehen. Einzelfallentscheidungen behalten wir uns jedoch vor.

Welche Rassen ?

Wir bilden mehrere Rassen aus, unter denen sie frei wählen können. Wir sind aber flexibel und wagen ggf. auch mal ein Experiment, solang es sinnvoll erscheint. Ein Erstgespräch ist zum Besprechen der Rassefrage unerlässlich.

Wie wird man Trainer bei uns?

Für uns tätige Trainer müssen Erfahrung in der Assistenzhundebranche haben oder einen praxislastigen Lehrgang abschließen. Des weiteren müssen wir uns von ihrer Eignung und Ihren gewaltfreien Ausbildungsmethoden persönlich über-zeugen, eine Bewerbung reicht nicht aus.


Wem gehört der Hund?

Um Ihnen das Risiko zu ersparen, dass der Hund sich später als "nicht geeignet" herausstellt, ist der Verein Eigentümer des Hundes. Er wird erst nach erfolgter Gesundenuntersuchung und erst nach erfolgreicher Prüfung von Umwelt-sicherheit, Gehorsam und Hilfeleistungen verkauft.

Kann ich "meinen" Hund regelmäßig sehen?

Ja unbedingt! Sie haben einerseits die Möglichkeit den Hund beim Trainer zu besuchen, andererseits sind auch Besuche bei Ihnen zuhause vorgesehen. Diesbezüglich informieren wir Sie gerne schon beim Erstkontakt.

Qualitätssicherung?

Wir geben nur gesunde/geprüfte Hunde ab. Die Prüfung erfolgt durch eine unabhängige externe Kommission, die den Hund nicht kennt. Denn anders kann es niemals objektiv sein.  Wir betreuen die Teams dann ein Hundeleben lang weiter, wenn sie das möchten.



Wer kann sich um einen Assistenzhund bewerben?

Jeder der Anspruch auf einen Behinderten-pass, die nötige Zeit, Möglichkeit und Bereitschaft hat in die Beziehung mit dem Hund zu investieren.

Was passiert nach der Bewerbung?

Sie werden von uns kontaktiert um eventuelle Rückfragen zu klären. Sollten wir die richtige Anlaufstelle für Sie sein, folgt ein persönliches Erstgespräch.


Kostet das Erstgespräch etwas?

Nein - wenn in der Folge tatsächlich eine Zusammenarbeit zustande kommt. Ansonsten müssen wir Kilometergeld in Rechnung stellen, da die Spendengelder für die Ausbildung der Hunde genutzt werden. Details auf Anfrage.

Wie geht es nach dem Erstgespräch weiter?

Sie denken über alles nach und bekommen alle Zeit der Welt sich auch anderswo umzusehen. Sollten Sie dann final auf uns zukommen und alle Fragen geklärt sein, wird der Ausbildungsvertrag unterzeichnet und die Welpensuche beginnt.

Die Ausbildung startet, wie läuft das?

In der Regel nimmt der für Ihren Hund zuständige Trainer den Welpen direkt vom Züchter mit ca. 9 Wochen bei sich zuhause auf. Der Welpe wird wie ein Familienhund in den Alltag der Trainer integriert und lernt so die Welt und erste Signale kennen.


Welche Ausbildungsmethode?

Wir arbeiten nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Positive Verstärkung ist das wichtigste Instrument in der Ausbildung. 

Wie funktioniert die Zusammenschulung?

Sie begleiten Ihren zukünftigen Hund schon in der Ausbildung und haben bis zur Qualitätsprüfung schon einiges gelernt. In der Regel dauert die Zusammenschulung daher nicht länger als eine Woche. Wir stehen selbstverständlich auch bei einer Verlängerung zur Verfügung. Die Termine finden bei Ihnen Zuhause statt und werden individuell vereinbart.


  • Aufzucht und Vorbereitung beim Trainer
  • tierärztliche Untersuchung nach dem 1. Lebensjahr
  • Ausbildung
  • Qualitätsprüfung
  • Zusammen-schulung


Was kostet ein Assistenzhund?

Gesamt € 25.000,- (ausgenommen Blinden-führhunde). Davon sind € 2.000,- Storno-gebühr (in der Regel aus Eigenmitteln) bei Unterschrift der Ausbildungsvereinbarung zu entrichten.

Woher die Spenden nehmen?

Als gemeinnütziger Verein dürfen wir keine "Vereinsvorhaben ohne ausreichende finanzielle Sicherung" tätigen. Aus diesem Grund beginnt die Ausbildung eines neuen Welpens erst, wenn € 8.000,- Spenden gesammelt sind. Das Risiko einer unvollständigen Finanzierung trägt der Verein. Wir sind nicht auf Gewinn aus und helfen bei der Spendensuche tatkräftig mit. Wir unterstützen Sie vom Aufsetzen eines Spendenbriefs bis zum Einreichen von Förderungen. Wir wissen wie und wo zu fragen ist.


Wie wird die Ausbildung finanziert?

Durch Spenden, Sponsoren, Mitglieds-beiträge und Förderungen. Hauptsächlich durch die Vermittlung und den Verkauf der fertigen Assistenzhunde. Diese werden auch in allen anderen uns bekannten Assistenzhundeschulen über Spenden bezahlt.

So teuer?

Unser Team arbeitet aus Idealismus und Freude an der Assistenzhundeausbildung. Der finanzielle Lohn ist sicherlich nicht der Grund. Einen ausführlichen Bericht zu den Kosten und Risiken der Assistenzhunde-ausbildung können Sie hier bei Interesse nachlesen. Denn die Kosten auf Seiten der Ausbildner werden in der Regel maßlos unterschätzt.

Rücktrittsrechte ?

Sollten Sie doch keinen Assistenzhund mehr von uns nehmen wollen, steht Ihnen die Kündigung jederzeit frei. Die Stornogebühr wird einbehalten. Sollte der ausgebildete Assistenzhund bereits bei Ihnen sein und Sie innerhalb von 3 Wochen bekannt geben, dass Sie ihn nicht behalten möchten, kauft der Verein FairTrained den Hund zurück (sofern der Hund körperlich und geistig unversehrt geblieben ist). Je nach Situation kann ggf. ein anderer Hund seinen Platz einnehmen.