Ein Blindenführhund für

Renate

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Das ist Renate J.

Sie wohnt mit dem jüngsten ihrer 6 Kinder und ihrem Mann in Wiener Neustadt. Ihre eigene Kindheit hat sie ab dem vierten Lebensjahr leider im Kinderheim (Wilherminenberg) verbracht, wo sie regelmäßig Opfer massiver Gewalt war. 

Aufgrund der Spätfolgeschäden durch die Gewalteinwirkungen auf den Kopf, ist sie seit 2010 blind.

Gelernt hat sie den Beruf Schneiderin, war aber zuletzt 12 Jahre lang Küchenhilfe im Krankenhaus, bis ihr im wahrsten Sinne des Wortes regelmäßig schwarz vor Augen wurde. Mit 48 Jahren musste sie also in Invaliditätspension gehen. Zuhause kommt sie damit recht gut zurecht. Raus geht sie aber normalerweise nur in Begleitung. Mit dem Blindenstock fühlt sie sich zu unsicher und empfindet es als sehr beschwerlich. 

Als Hundenärrin wünscht sie sich schon lange einen Blindenführhund, der ihr endlich wieder etwas Selbständigkeit und Sicherheit geben könnte. 

Leider kostet die extrem langwierige Ausbildung, an deren Ende eine zweistufige staatliche Prüfung steht, über 
€ 38.000,-. Um dieses Geld aufzubringen ist sie auf Spenden angewiesen.