Ein Signalhund für

Sophie

Hallo!

Mein Name ist Sophie, ich bin 22 Jahre alt und komme aus Niederösterreich.

Vor einem Jahr bekam ich die Diagnose Autismus.

Die Diagnose bekam ich leider erst spät, obwohl ich schon immer das Gefühl hatte anders zu sein. Endlich hatte ich eine Erklärung warum mich soziale Kontakte überfordern und wieso mich unerwartete oder neue Ereignisse so aus der Bahn werfen.

Da Autisten oft missverstanden werden und der Arbeitsplatz nicht barrierefrei gestaltet werden kann, ist es für sie schwer in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Nun wusste ich auch, warum bei mir eine 40-Stunden-Arbeitswoche stets zu physischen und psychischen Problemen führte. Ich konnte nicht mehr essen, hatte mit Übelkeit, Konzentrationsproblemen und Gelenks- sowie Nervenschmerzen zu kämpfen.

Meine Gelenke sind durch die Erkrankung geschwächt, was häufig zu Schmerzen führt. Die erste Knie-OP steht noch im September bevor.

Es war seit ich in den Kindergarten ging mein Traum Ärztin zu werden. Auch wenn mir das Leben nicht so leicht fiel wie meinen Freunden, hielt ich an meinem Traum fest und bin nun Medizinstudentin im 2. Jahr.

Ausgleichend zu meinem herausfordernden Studium male und zeichne ich leidenschaftlich gerne. Mit meinen Werken möchte ich auf das Thema Autismus aufmerksam machen.

Der geplante Auszug aus meinem Elternhaus ist ein großer Schritt. Um mir ein selbständiges Leben zu erleichtern und mit den Barrieren in Job und Alltag besser fertig zu werden, wünsche ich mir einen Autismus-signalhund. Der kann mich nicht nur aus reizüberflutenden Situationen herausführen und mir drohende Panikattacken rechtzeitig anzeigen. Er wäre außerdem ein treuer Lebens-begleiter.

Durch die lange Ausbildungszeit und die hohen Qualitätsansprüche an Gehorsam und Gesundheit sind diese Hunde sehr teuer. Ich muss rund
€ 28.000,- aufbringen, die ich als Studentin nicht selbst finanzieren kann. Über Ihre Unterstützung würde ich mich riesig freuen.